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Kunst & Kultur News
Michael Schade: "Oper über Macht & Mord"
Startenor Michael Schade in der Staatsopern-Premiere und als Charity-Gastgeber.
Mozarts letztes Musikdrama La clemenza di Tito, parallel zur Zauberflöte im Todesjahr 1791 entstanden, ist ein geniales und seltsam missverstandenes Werk.
Startenor Michael Schade in der Staatsopern-Premiere und als Charity-Gastgeber.Mozarts letztes Musikdrama La clemenza di Tito, parallel zur Zauberflöte im Todesjahr 1791 entstanden, ist ein geniales und seltsam missverstandenes Werk.
Handkes Absage an die Liebe
?Die schönen Tage von Aranjuez? hatte im Wiener Akademietheater Premiere.
?Es gibt keine glückliche Liebe?, sagt der Mann in Peter Handkes Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez. Der Titel zitiert die Eingangssätze von Schillers Don Carlos: ?Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende ? Wir sind vergebens hier gewesen.?
?Die schönen Tage von Aranjuez? hatte im Wiener Akademietheater Premiere.?Es gibt keine glückliche Liebe?, sagt der Mann in Peter Handkes Sommerdialog Die schönen Tage von Aranjuez. Der Titel zitiert die Eingangssätze von Schillers Don Carlos: ?Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende ? Wir sind vergebens hier gewesen.?
Uraufführung: Bondy inszenierte Handke
Handkes "Die schönen Tage von Aranjuez" feiert in Wien Uraufführung.
"Die schönen Tage von Aranjuez" sind nun vorbei - jedenfalls die Uraufführung des gleichnamigen Stücks von Peter Handke. Im Akademietheater gab es am 15. Mai für die vom Intendanten Luc Bondy inszenierte Koproduktion der Wiener Festwochen mit dem Burgtheater nach einer Stunde und 50 Minuten höflichen Applaus und einige wenige Bravos.
Handkes "Die schönen Tage von Aranjuez" feiert in Wien Uraufführung."Die schönen Tage von Aranjuez" sind nun vorbei - jedenfalls die Uraufführung des gleichnamigen Stücks von Peter Handke. Im Akademietheater gab es am 15. Mai für die vom Intendanten Luc Bondy inszenierte Koproduktion der Wiener Festwochen mit dem Burgtheater nach einer Stunde und 50 Minuten höflichen Applaus und einige wenige Bravos.
Lumpazivagabundus in der Josefstadt
Vor der Aufführung hält Präsident der Akademie der Darstellenden Künste Rede.
Heuer jährt sich der Todestag von Johann Nestroy zum 150. Mal. Konkreter gesagt, verstarb der Wiener Dramatiker am 25. Mai 1862 in Graz. Diesen Gedenktag nimmt nun das Theater in der Josefstadt zum Anlass, den großen heimischen Schriftsteller zu ehren. Niemand geringerer als er österreichische Theaterdramaturg, Theaterregisseur und Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste Hermann Beil hat sich für den 25. Mai in der Josefstadt angesagt um vor der Theateraufführung des ?Lumpazivagabundus? eine Lobrede auf den Verstorbenen zu halten.
Vor der Aufführung hält Präsident der Akademie der Darstellenden Künste Rede.Heuer jährt sich der Todestag von Johann Nestroy zum 150. Mal. Konkreter gesagt, verstarb der Wiener Dramatiker am 25. Mai 1862 in Graz. Diesen Gedenktag nimmt nun das Theater in der Josefstadt zum Anlass, den großen heimischen Schriftsteller zu ehren. Niemand geringerer als er österreichische Theaterdramaturg, Theaterregisseur und Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste Hermann Beil hat sich für den 25. Mai in der Josefstadt angesagt um vor der Theateraufführung des ?Lumpazivagabundus? eine Lobrede auf den Verstorbenen zu halten.
Martin Walker holt mit Delikatessen auf
Ein schottischer Krimiautor katapultiert sich auf den dritten Platz.
Der schottische Autor Martin Walker befindet sich mit seinem Werk ?Delikatessen? in dieser Woche auf der Überholspur. Sein Krimi konnte sich von Platz acht der österreichischen Bestsellerliste aus der Vorwoche auf Platz drei katapultieren. Somit liegt der Krimi-Autor hinter Daniel Glattauer ?Ewig Dein? (Platz eins) und Thomas Raabs ?Der Metzger bricht das Eis? (Platz zwei).
Ein schottischer Krimiautor katapultiert sich auf den dritten Platz.Der schottische Autor Martin Walker befindet sich mit seinem Werk ?Delikatessen? in dieser Woche auf der Überholspur. Sein Krimi konnte sich von Platz acht der österreichischen Bestsellerliste aus der Vorwoche auf Platz drei katapultieren. Somit liegt der Krimi-Autor hinter Daniel Glattauer ?Ewig Dein? (Platz eins) und Thomas Raabs ?Der Metzger bricht das Eis? (Platz zwei).
Zwischen Baby und Mozart
Ab Donnerstag singt Garanca in der Wr. Staatsoper Mozarts ?La clemenza di Tito?.
An der Seite von Michael Schade (Titus) singt Elina Garanca, jüngst aus der Babypause zurück gekehrt, den Sesto.
Ab Donnerstag singt Garanca in der Wr. Staatsoper Mozarts ?La clemenza di Tito?.An der Seite von Michael Schade (Titus) singt Elina Garanca, jüngst aus der Babypause zurück gekehrt, den Sesto.
Peter Handke flog zur Premiere ein
Im Beisein Handkes wurde gestern in Wien dessen neues Stück uraufgeführt.
?Die schönen Tage von Aranjuez sind nun zu Ende?, heißt es in Don Carlos. Auf dieses Schiller-Zitat spielt Peter Handkes sommerlicher Dialog an. Die Story dieses laut Regisseur Luc Bondy ?traurigsten? aller Handke-Stücke könnte man als Anti-Action beschreiben: An einem schönen Tag im Sommer (vielleicht dem allerletzten) sitzen ein Mann und eine Frau an einem Tisch in einem südlichen Garten. Sie tauschen Erinnerungen (individuelle oder kollektive?) aus: ?Das erste Mal, du mit einem Mann, wie ist das gewesen??, leitet er ein und erkundigt sich nach den ?Fick- und Vögeljahren? seiner Gesprächspartnerin. ?Diese Worte?, weist sie ihn zurecht, ?waren hier nicht gedacht?.
Im Beisein Handkes wurde gestern in Wien dessen neues Stück uraufgeführt.?Die schönen Tage von Aranjuez sind nun zu Ende?, heißt es in Don Carlos. Auf dieses Schiller-Zitat spielt Peter Handkes sommerlicher Dialog an. Die Story dieses laut Regisseur Luc Bondy ?traurigsten? aller Handke-Stücke könnte man als Anti-Action beschreiben: An einem schönen Tag im Sommer (vielleicht dem allerletzten) sitzen ein Mann und eine Frau an einem Tisch in einem südlichen Garten. Sie tauschen Erinnerungen (individuelle oder kollektive?) aus: ?Das erste Mal, du mit einem Mann, wie ist das gewesen??, leitet er ein und erkundigt sich nach den ?Fick- und Vögeljahren? seiner Gesprächspartnerin. ?Diese Worte?, weist sie ihn zurecht, ?waren hier nicht gedacht?.
Schriftsteller Carlos Fuentes tot
Einer der wichtigsten Erzähler Lateinamerikas an Herzinfarkt gestorben.
Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 83 Jahren an einem Herzinfarkt. Der Autor von Werken wie "Die gläserne Grenze, "Terra nostra" oder "Alle Katzen sind grau" wurde 1928 in Panama geboren. Er gehörte zu den wichtigsten Erzählern der lateinamerikanischen Literatur.
Der mexikanische Präsident Felipe Calderon gab den Tod des Autors am Dienstag im Internetdienst Twitter bekannt. Örtlichen Medienberichten zufolge starb Fuentes nach Herzproblemen in einem Krankenhaus im Süden der mexikanischen Hauptstadt. 1987 erhielt er den Cervantes-Preis, der als wichtigste Auszeichnung für spanischsprachige Literatur gilt.
Einer der wichtigsten Erzähler Lateinamerikas an Herzinfarkt gestorben.Der mexikanische Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 83 Jahren an einem Herzinfarkt. Der Autor von Werken wie "Die gläserne Grenze, "Terra nostra" oder "Alle Katzen sind grau" wurde 1928 in Panama geboren. Er gehörte zu den wichtigsten Erzählern der lateinamerikanischen Literatur.
Der mexikanische Präsident Felipe Calderon gab den Tod des Autors am Dienstag im Internetdienst Twitter bekannt. Örtlichen Medienberichten zufolge starb Fuentes nach Herzproblemen in einem Krankenhaus im Süden der mexikanischen Hauptstadt. 1987 erhielt er den Cervantes-Preis, der als wichtigste Auszeichnung für spanischsprachige Literatur gilt.
Wien Museum zeigt ganzen Klimt-Bestand
Das Wien Museum feiert Klimtjahr mit weltweit umfangreichster Klimt-Schau.
Im Ausstellungs-Reigen der Wiener Museen zum Klimt-Jubiläumsjahr "sind jetzt wir dran und hoffen, auch einen Akzent setzen zu können". So kündigte der Direktor des Wien Museums, Wolfgang Kos am 15. Mai "eine unkonventionelle Ausstellung" an: "Wir zeigen alles, was wir haben." Und das ist durchaus beeindruckend, rühmt sich das Stadtmuseum doch, "nicht nur die weltweit umfangreichste Klimt-Sammlung, sondern auch die vielfältigste" zu haben. Erstmals wird der Bestand komplett gezeigt - und mit Souvenir-Kitsch ergänzt.
Das Wien Museum feiert Klimtjahr mit weltweit umfangreichster Klimt-Schau.Im Ausstellungs-Reigen der Wiener Museen zum Klimt-Jubiläumsjahr "sind jetzt wir dran und hoffen, auch einen Akzent setzen zu können". So kündigte der Direktor des Wien Museums, Wolfgang Kos am 15. Mai "eine unkonventionelle Ausstellung" an: "Wir zeigen alles, was wir haben." Und das ist durchaus beeindruckend, rühmt sich das Stadtmuseum doch, "nicht nur die weltweit umfangreichste Klimt-Sammlung, sondern auch die vielfältigste" zu haben. Erstmals wird der Bestand komplett gezeigt - und mit Souvenir-Kitsch ergänzt.
